Von 20.02.2016 09:30 bis 20.02.2016 16:30
Am Institut für pädagogische Weiterbildung
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Kursnummer: 1500 III
Wenn Sie einem Kind etwas beibringen, dann nehmen Sie ihm für immer die Chance, es selbst zu entdecken. (Jean Piaget)
Was bedeutet es für die Kleinsten, in eine Krippe zu gehen? Wenn sie zum ersten Mal das vertraute Nest von zu Hause verlassen und eine für sie neue Welt kennenlernen?
Haben wir die Aufgabe, die Kinder so früh wie möglich zu fördern, ihnen etwas beizubringen? Oder bedeutet Krippe (nach den Beobachtungen und der Grundhaltung von Emmi Pikler): die Kinder in ihrem Alltag zu begleiten, sie nur da zu unterstützen, wo sie Hilfe benötigen, um so ihre Selbst- und Eigenständigkeit zu fördern. Pikler spricht hier von der Erzieherin, die in einer präsenten, beobachtenden, abwartenden Haltung sich vollständig in Zeiten der ungeteilten Aufmerksamkeit dem Kind zuwendet.
Diesen Anforderungen und Fragen wollen wir uns gemeinsam nach den Orientierungen und Grundwerten von Emmi Pikler stellen.
Durch praktische Übungen und reflektieren unserer bisherigen Arbeit werden wir gemeinsam neue Impulse erarbeiten, wie dieses neue Wissen nachhaltig im Krippenalltag umgesetzt werden kann.
1.Teil:
• Theorie von der Entwicklung des freien Spiels
• Im Dialog mit dem Säugling und Kleinkind
• Bilder vom Krippenalltag und Filmmaterial
2. Teil:
• Vorbereitete Umgebung
• Der Erwachsenen in der Rolle des Begleitenden.
• Praktische Beispiele für die Umsetzung des freien Spiels
Teilnehmende: 9-18
Kosten: 80,00